Leas Luftiger Clafoutis

  • von AndiK
  • 31. Juli 2020
  • 2 Min Read
Clafoutis

Clafoutis ist ein tra­di­tionelles franzö­sis­ches Dessert mit Kirschen – halb Kuchen, halb Pfannkuchen.
Lea Lin­ster ver­rät ein Rezept für Clafoutis mit Äpfeln und Man­go.

Zutaten:

Für den Belag

MengeMaßPro­dukt
2 x 300gver­schiedene Früchte, die Saft und Säure mit­brin­gen
50gZuck­er
6 Eier
1 Zitrone

Für den Teig

MengeMaßPro­dukt
50gZuck­er
300mlMilch
180gSahne
1–2ELMehl
35ggemah­lene Man­delk­erne

Clafoutis

Clafoutis kommt aus dem Lim­ou­sin im Herzen Frankre­ichs, wird Kla-fu-tii aus­ge­sprochen und tra­di­tionell am lieb­sten mit Kirschen (und einem ordentlichen Schuss Kirsch) gemacht. Es geht aber auch mit vielem anderen Obst. Ganz wichtig ist: Ein biss­chen saftig und ein biss­chen säuer­lich muss es sein.

Zubereitung:

Außer mit Kirschen liebe ich meinen Clafoutis auch mit Ananas oder mit Äpfeln und/oder Bir­nen. Oder exo­tis­ch­er mit Man­go und Äpfeln. Dafür schäle ich eine schöne reife Man­go und schnei­de das Frucht­fleisch vom Stein, so dass ich etwa 300 Gramm erhalte.

Das Man­go-Frucht­fleisch wird gewür­felt.

Auch 300 Gramm säuer­liche Äpfel schäle ich, entk­erne und wür­fele sie. Dann brauche ich natür­lich Zitro­nen­saft, damit die Apfel­wür­fel nicht so schnell braun wer­den.

Ich presse also eine halbe, vielle­icht auch eine ganze Zitrone aus, mis­che den Saft mit 50 Gramm Zuck­er und gebe den Mix gle­ich über die Apfel­wür­fel.

Voilà.

Für den Teig ver­rühre ich sechs Eier mit 50 Gramm Zuck­er, 300 Mil­li­liter Milch, 180 Gramm Sahne, einem gehäuften Ess­löf­fel Mehl und 35 Gramm gemahle­nen Man­delk­er­nen.

Damit sich alles gut verbindet, ziehe ich zum Schluss den Püri­er­stab mehrmals durch den Teig.

Zum Back­en fette ich eine Pie-Form sehr gut mit But­ter ein.

Mein Tipp: Eine 26er-Form wird ganz hoch voll, wer auf Num­mer sich­er gehen will, nimmt lieber eine 28er-Größe.

Ich heize den Back­ofen auf 180 Grad vor (es geht auch schön mit Umluft, dann bei 160 Grad). Der Unter­schied wird aber deut­lich: Mit Umluft geht der Clafoutis luftiger auf, mit der nor­malen Ober- und Unter­hitze bekommt der Clafoutis eine Kon­sis­tenz ähn­lich wie bei ein­er Crème brûlée – was auch ein schön­er Effekt ist.

Der Clafoutis verbleibt cir­ca 45 Minuten im Ofen.